Am 2ten Tag, noch immer voll gefressen Rouladen und deren Beilagen, fing es schon am frühen Nachmittag mit Glühwein an.

ohduneblige7Ein kurzes Nickerchen später und wir sitzen mal wieder beim Essen, diesmal Gans, Ente, Klöße und Kartoffeln in verschiedensten Varianten. Dazu serviert wird ein lecker Rothschild. Eigentlich hat den meine Frau bei Ihrer Weihnachtsfeier bekommen, aber nach einem Glas blieb der Rest der Flasche an mir hängen.

ohduneblige9Die Tatsache seit Tagen nur noch zu essen meinte mein Verdauungstrakt dann mit mürrischem Grummeln zu kommentieren. Er schrie förmlich nach hartem Stoff, doch zum Problem wurde, dass wir uns in einem Haushalt aufhalten wo so gut wie kein Alkohol getrunken wird. Mein Schwiegervater war dann so freundlich mich zur Tankstelle zu fahren, aber die nehmen es ja von den Lebendigen. In Anbetracht der Preise ging mein Griff zur kleinen Flasche Korn. Ich hatte in diesem Moment wirklich keinen Genuss im Hinterkopf, einfach nur Hochprozentiges zum Verteilen.

ohduneblige8Die ersten beiden verfehlten nicht ihre Wirkung und es ging mir besser. Am späteren Abend wurde das ganze dann mit Cola verdünnt.

Mein Fazit zum Alkoholkonsum an Feiertagen:

Ich hatte ganz ehrlich mit mehr gerechnet, aber es war nicht wenig was da in meinen Körper geflossen ist. Ich war nicht einmal besoffen, ein leichter Schwips wie mancher sagen würde.

Wie gesagt, lieber Genuss als Suff.